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Facebook Ads Creatives Formate zum Testen

Beim Schalten von Facebook Ads gibt es verschiedene Faktoren, die den Erfolg stark beeinflussen: Mit Creatives kann dabei der größte Performance-Unterschied erzielt werden. Umso wichtiger ist es, mit den richtigen Creatives-Formaten zu arbeiten.

Von Moritz Matzke

23.05.2022 • 13 Min. Lesezeit

Welche Arten von Creatives sollten getestet werden?

Kombination aus Brand-Creatives und User-Generated-Content: Hochwertige und auf die Brand angepasste Ads dienen der professionellen Vermarktung des Produktes, der Brand. Zusätzlich sollte User-Generated-Content (UGC) genutzt werden, weil er auf Nutzer:innen wie ein normaler Post wirkt und somit authentischer wirkt.

Produktbilder mit Text-Overlay: Produktaufnahmen mit aussagekräftigen Texten können den User:innen schnell verdeutlichen, worum es geht, und wecken das Interesse in wenigen Augenblicken.

Kundenbewertungen: Menschen vertrauen Menschen, umso mehr Interesse wecken Creatives mit Kundenbewertungen, da sie persönlich und ehrlich wirken. Rezensionen aus dem Onlineshop können direkt als Zitate erwähnt oder als Kernbotschaft auf dem Creative festgehalten werden.

Was gefällt den Kund:innen am meisten an einem Produkt? Aus Kundenbewertungen können so ganz schnell ansprechende Kernbotschaften für Creatives herausgearbeitet werden.

Unboxing: Wie sieht das Produkt im Paket und beim Auspacken aus? Was können die Kund:innen beim Erhalten des Produktes erwarten? In Creatives verdeutlicht man User:innen, was sie erhalten werden und weckt somit ihr Interesse.

Neben Bilder-Creatives sollten unbedingt auch Videos erstellt und getestet werden, da sie in kürzester Zeit die Botschaft übermitteln können und verschiedene Aspekte des Produktes präsentieren. Auch hier gilt das Gleiche wie für Bilder-Creatives: eine Kombination aus hochwertigen Brand-Creatives sowie persönlichem User-Generated-Content.

Insbesondere sollte beim Dreh und Erstellen von Video-Creatives der Fokus auf den Pattern-Interrupt gelegt werden. Nutzer:innen werden durch interessante Fragestellungen und einen abwechslungsreichen Schnitt aufmerksam und hören auf zu scrollen.

Wie kann man das Interesse der User:inner wecken?

Der Fokus sollte auf die ersten drei Sekunden der Anzeige gelegt werden. Je abwechslungsreicher und spannender die ersten Sekunden gestaltet sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich die Nutzer:innen das ganze Video anschauen, anstatt weiter zu scrollen. Das Video, egal ob mit oder ohne Ton, sollte immer ohne Ton verständlich sein, wobei Texteinblendunge oder Untertitel die wichtigsten Informationen präsentieren. Zusätzlich wecken Fragestellung am Anfang des Videos das Interesse der Nutzer:innen. Das Produkt oder die Brand sollte in den ersten drei Sekunden zu sehen sein, um den Fokus darauf zu lenken.

Welche Formate gibt es für Video-Ads?

Erfahrungsbericht: Erfahrungsberichte/Testimonials wirken persönlich, ehrlich und bauen somit Vertrauen zwischen Nutzer:innen und Brand auf. Besonders wichtig ist hier das authentische und ehrliche Berichten, um vertrauenswürdig und ansprechend zu wirken. 

Hands-on: Hands-on-Creatives dienen dem Präsentieren eines Produktes und dessen Funktion. Hierbei kann die Verwendung oder Installation eines Produktes vorgeführt werden, um den Nutzer:innen das Produkt näher zu bringen. Zusätzlich eignen sich dabei besonders gut aussagekräftige Titel, wie „In nur 3 Schritten…“ oder „Schnell und einfach installiert…“

Call-out: Je direkter, desto besser. Mit konkreten Fragestellungen oder Ansprachen lässt sich die Zielgruppe schnell und effektiv ansprechen. Durch Fragen wie „Noch auf der Suche nach dem perfekten Geschenk?“ oder Ansagen wie „Dieses Video ist an alle…“ kann die Aufmerksamkeit der Zielgruppe schon zu Beginn der Werbeanzeige geweckt werden.

Q&A: Welche Probleme löst das Produkt? Welche Fragen haben Kunden oft? Diese Aspekte können in den ersten Sekunden des Videos als Frage formuliert und anschließend beantwortet werden. So erreicht man nicht nur eine größere Aufmerksamkeit, sondern hat auch die Möglichkeit Kernbotschaften und Verkaufsargument als Antworten darzustellen.

Unboxing: Ein Unboxing im Video-Format zieht viel Aufmerksamkeit auf sich, da die User:inner augenblicklich ein Bild vom Produkt bekommen. Gefilmt werden kann das Auspacken des Produktes, sowie der Gebrauch, Vorher/Nachher Aufnahmen und persönliche Gedanken.

Abwechslung ist wichtig, um die User:innen nicht zu langweilen, doch wenige simple und aussagekräftige Botschaften bewirken mehr als viele unspezifische und lange Texte. Der Mehrwert des Produktes sollte schnell und deutlich erkennbar sein und der Zielgruppe nahegebracht werden. Je nach Zielgruppe ist es wichtig, den richtigen Ton, also eine geeignete Sprache, zu wählen, um ansprechende Creatives erstellen zu können. Was sind Merkmale der Zielgruppe? Welche Sprache wirkt am ansprechendsten auf sie?

Systematisches Testen von Creatives

Nach dem Erstellen von Creatives sollte der Fokus auf dem systematischen Testen der Ads, Analysieren von Metriken und Kennzahlen sowie Sammeln von Erkenntnissen liegen, um das Werbebudget noch effizienter einsetzen zu können.

Doch wie genau lässt sich der Erfolg von Pattern-Interrupts messen?

Zum einen anhand der Thumb-Stop-Ratio. Das ist eine benutzerdefinierte Metrik, die prozentual angibt, wie viele Nutzer sich eine Video-Werbeanzeige für mindestens drei Sekunden angeschaut haben. Dafür muss im Werbeanzeigenmanager eine benutzerdefinierte Metrik angelegt werden, die die Gesamt-Impressionen durch die drei Sekunden Videoaufrufe teilt. Je höher dieser Wert, desto größer das Interesse der Zielgruppe. Aus diesem Grund sollte der Fokus für die Gewinnung der Aufmerksamkeit auf die ersten drei Sekunden der Werbeanzeige gelegt werden, um das Weiterscrollen der Nutzer:innen zu verhindern.

Zusätzlich dient die Click-Through-Rate als starke Indiz dafür, wie ansprechend eine Werbeanzeige bei der Zielgruppe wirkt: Die ausgehende CTR beschreibt den prozentualen Anteil an Klicks, welche die User:innen zur Landing Page geführt hat. Allgemein sollten dabei stets die Kennzahlen sowie Kosten-pro-Kauf und ROAS in Betracht gezogen werden.

Letztendlich hat sich in den letzten Jahren immer stärker gezeigt, dass der Erfolg von Kampagnen somit weniger vom technischen Kampagnen-Setup, sondern viel mehr von der Erstellung konvertierender Creatives abhängt: überzeugende Botschaften, authentische Ansprachen und kundenorientierte Vorgehensweisen. 

Über den Autor: Moritz Matzke

Moritz Matzke ist Gründer und Managing Partner der Performance Marketing Agentur Matzke Media. Spezialisiert auf Direct-to-Consumer Brands, unterstützt und berät er bei der strategischen und operativen Skalierung von Social Media Advertising Kampagnen.

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